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Bucher-Doderer
Die Doderergasse oder Heimitos Menschwerdung – Pressestimmen:

Buchkultur 06/2020, Heft 193 – Ein störrischer Spielstein namens Marie. (Von Johannes Lau)
Nadja Buchers Roman ist Doderer-Hommage und 1980er-Porträt zugleich. Nicht jeder Autor lässt vollständige Texte zurück. Manches bleibt auch Fragment, wenn bereits vor der Vollendung das Zeitliche gesegnet wird. Heimito von Doderer erhält aber in »Die Doderer-Gasse oder Heimitos Menschwerdung« von Nadja Bucher eine zweite Chance, sein Werk abzuschließen: Die Wiener Autorin lässt den Großschriftsteller in den Achtzigerjahren im Körper eines kleinen Mädchens wieder auferstehen. Sobald er sich im Klaren über seine neue Hülle ist, fasst er den Plan, die junge Wirtin seinen finalen Roman schreiben zu lassen: »Was, wenn mein Wille direkten Einfluss auf das Kind hätte? Wenn mir dies gelänge, erhielte ich durch sie neue Handlungsfähigkeit. Die Idee enthusiasmierte mich, brachte mich schwärmerischen Zukunftsvisionen nahe. Könnte ich meinen Spielstein namens Marie dazu bewegen, nach meiner Anleitung über die Felder des Lebens zu ziehen, ich müsste nicht nur rascher ans Ziel gelangen, sondern exorbitant hoch gewinnen.« Wie man hört, versteht es Bucher gekonnt wie kennerisch, Doderers Stil zu imitieren. Hierin liegt auch die Komik dieses Buches: Der aristokratische Autor hat nämlich deutlich weniger Einfluss auf die kleine Dame als gewünscht, sodass ihm nichts anderes übrig bleibt, als im typischen »Heimito-Sound«, das Heranwachsen Maries im Gemeindebau gestelzt und verächtlich zu kommentieren. Denn die Sechsjährige interessiert sich anstatt für Dämonen und Strudlhofstiege nun einmal mehr für Zeichentrickserien und Cyndi Lauper.

Die Presse – Grätzeltour im Klopfstangen-Idyll (von Daniela Mathis) Über den unverhofften Charme der alten Satellitenstadt – und darüber, was Heimito von Doderer und Mundl dort zu suchen haben.
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Kurier – Prominent in der G’stättn. Auf die Frage, ob die nach ihnen benannten Orte den jeweiligen Prominenten gefallen hätten, gibt’s jetzt endlich eine Antwort. (Von Barbara Mader)
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Wundervolle Rezension von Susanne Schaber in Ex libris vom 27.12.2020 – Die Doderergasse oder Heimitos Menschwerdung in meinem Lieblingsradiosender Ö1! Große Freude!

pressplay – Mit „Die Doderergasse oder Heimitos Menschwerdung“ präsentiert die Wiener Autorin Nadja Bucher den wohl ungewöhnlichsten Coming-of-Age-Roman des Jahres.Was auf den ersten Blick wie ein zu lang geratener Witz wirkt, entwickelt sich bald zu einer hintergründigen, humorvollen und mitunter auch sehr tragischen Farce. (Von Benedict Thill)
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DUM – Das Ultimative Magazin: HEIMITOS RESILIENZ ODER DIE LOOS-LOSWERDUNG. Nadja Bucher legt mit „Die Doderer-Gasse oder Heimitos Menschwerdung“ ihren dritten Roman vor und hat sich dafür etwas ganz Besonderes einfallen lassen. (Von Markus Köhle)
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Literaturhaus Wien – Rezension von Andreas Tiefenbacher
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Kurier – Großfeldsiedlung statt Strudlhof (von Peter Pisa)
Heimito von Doderer wird wiedergeboren. Wo ist die Strudlhofstiege? In der Großfeldsiedlung wird er wiedergeboren, 1976, und im Körper des Mädchens Marie.  Eine mehr als hübsche Idee  – noch dazu ist er der Erzähler bzw. in seinem Stil schreibt die Wienerin Nadja Bucher. Doderer will nicht mit Stoffhaserl spielen, sondern  einen Roman schreiben. Das ist eines der persönlichen Lieblingsbücher der vergangenen Monate.
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OE24 – Verrückt, doch charmant: Roman über Heimito von Doderers Wiedergeburt. „Die Doderer-Gasse oder Heimitos Menschwerdung“ von Nadja Bucher – Der kauzige Dichter im Körper eines Mädchens in der Großfeldsiedlung der 80er-Jahre (Von Wolfgang Huber-Lang/APA)
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Vorarlberger Nachrichten – Völlig schräg, aber die Geschichte funktioniert. Mehr …